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Käthe-Kollwitz-Schule aus Hannover (Niedersachsen)

Hallo, wir sind die SchülerInnen des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in Hannover. Veränderungen im Umweltbereich herbeizuführen ist nicht nur eine Frage technischer Möglichkeiten, sondern vor allem der Änderung von Einstellungen und Verhaltensweisen, primär also des Bewusstseins und somit eine zentrale Aufgabe unserer Schule. Die Schule selbst wird zum Lernort, an dem alle am Schulleben Beteiligten verantwortlich einbezogen werden und gemeinsam an der Umsetzung einer ökologischen Alltagskultur arbeiten.

Folgende Ziele möchten wir mit unserem Projekt erreichen:

  • Hilfe beim Aufbau eines Energie- und Umweltzentrums mit Tagungshaus in Tumbaco / Ecuador in Zusammenarbeit mit indigenen, ecuadorianischen Jugendlichen.
  • Gemeinsamer Bau von solarthermischen Anlagen zur Warmwassergewinnung, einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung und einer Anlage zur solaren Trinkwasseraufbereitung im Umweltzentrum.
  • Mitarbeit bei der Wiederaufforstung verkarsteter Flächen und in der Permakultur.
  • Durchführung von Workshops zur Nutzung regenerativer Energien. Auseinandersetzung mit der Lebenssituation von Jugendlichen in Ecuador und Deutschland. Auseinandersetzung mit dem Thema „Globalisierung“ aus den unterschiedlichen Perspektiven.

Um unsere Ziele zu erreichen, gehen wir folgende Wege:

Der Aufbau des Ecocenters gliedert sich in mehrere Phasen:

1. Phase 2004/2005: Aufkauf des Grundstückes durch Allpa Janpirina. Aufräumarbeiten, Kartierung des Geländes und erste Anpflanzungen zur Bodenverbesserung. Diese Phase ist abgeschlossen. Die Arbeiten wurden im Rahmen des 1. Projektaufenthalts von der Schülergruppe im Oktober 2004 durchgeführt.

2. Phase 2006/2007: Aufbau des Tagungshauses, Einrichtung eines Verwaltungsbüros zur Koordination des weiteren Aufbaus, für Besucher, Workshops usw., gemeinsame Workshops zur Installation der Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien und zur Permakultur für Schüler des Ecuador-Projekts und ecuadorianische Jugendliche u.a. der Pestalozzi-Schule. Installation der Wasserversorgung, einer solarthermischen Anlage zur Wassererwärmung und einer solaren Trinkwasseraufbereitungsanlage, Installation einer Fotovoltaikinselanlage, Einrichtung einer Pflanzenkläranlage, erste Anlage einer Permakultur, Einrichtung einer Baumschule.

3. Phase und weitere Phasen ab 2008: Aufbau einer Windkraftanlage, Ausbau der Permakultur, Nutzung des Geländes für Tagungen, interkulturellen Austausch, Workshops und als Demonstrationsobjekt für die ansässige Bevölkerung.  Durchführung verschiedener Workshops.

Der bisherige zeitliche und finanzielle Aufwand ist:

Bisher wurden 30.000 Euro eingesetzt. Damit wurden die Einrichtung einer Pflanzenkläranlage zur Abwasserreinigung, die Installation der solarthermischen Anlage zur Wassererwärmung,  die solare Trinkwasseraufbereitungsanlage, die Photovoltaikinselanlage, Workshop-Material sowie Honorar für Fachleute, Flugkosten, Gestaltung der Homepage und Flyer finanziert.

Mit unserem Projekt haben wir folgendes erreicht:

  • Einrichtung eines Verwaltungsbüros zur Koordination des weiteren Aufbaus, für Besucher, Workshops usw.
  • Gemeinsame Workshops zur Installation der Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien und zur Permakultur für Schüler des Ecuador-Projekts und ecuadorianische Jugendliche u.a. der Pestalozzi-Schule.
  • Planung der Installation der Wasserversorgung auf dem Gelände, einer solarthermischen Anlage zur Wassererwärmung und einer solaren Trinkwasseraufbereitungsanlage.
  • Installation einer Photovoltaikinselanlage. Einrichtung einer Pflanzenkläranlage, Einrichtung einer Baumschule.
  • Geplant: Aufbau einer Windkraftanlage, Ausbau der Permakultur, Nutzung des Geländes für Tagungen, interkulturellen Austausch, Workshops und als Demonstrationsobjekt für die ansässige Bevölkerung.

Und so geht`s weiter:

Das Projekt ist langfristig angelegt. Im Rahmen der Kursfahrten des 13. Jahrgangs arbeiten jährlich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ecuadorianischen Jugendlichen ca. 10 Tage am Projektort des Eco Centers. Weiterhin werden Exkursionen zu den aufgekauften Bergnebelregenwaldflächen, zu einer dort ansässigen Gemeinde und einer kleinen Dorfschule durchgeführt. Außerdem informiert sich die Gruppe über die Probleme der indigenen Gemeinden im Amazonasgebiet, die von der Erdölförderung bedroht sind.