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Pestalozzischule in Rinteln (Niedersachsen)

Hallo, wir sind zwischen 11 und 18 Jahre alt und besuchen die Pestalozzischule in Rinteln. Wir wollen aktiven und nachhaltigen Umweltschutz anbahnen, festigen und den Zusammenhang von eigenem Verhalten und den Umweltbedingungen aufzeigen. Wir wollen den Energieverbrauch an der Schule nachhaltig senken, einfache theoretische/praktische Grundkenntnisse erlernen und im persönlichen Bereich anwenden.

Folgende Ziele möchten wir mit unserem Projekt erreichen:

Wir wollen Wissen über Zusammenhänge von Energiesparen und Klimabedingungen erlernen. Wir wollen Öffentlichkeit herstellen, diese mit einbeziehen und aufklären. Und nicht zuletzt: das Gemeinschaftsgefühl der SchülerInnen stärken.

Um unsere Ziele zu erreichen, gehen wir folgende Wege:

  • Energie- und Umwelttag mit verschiedenen Aktionen
  • Energiesparfahrrad bauen, einsetzen; „Strampeln, bis der Fernseher läuft!“
  • Preisrätsel/Quiz: Quiz: Die besten Klimaexperten
  • Hinweistafeln erstellen (z.B. „Stoßlüften!“ u.a.), dauerhaft befestigen und Einhaltung kontrollieren
  • Experimente/Modelle zur Gefährlichkeit von CO2, Polschmelze und Sonnenkraft
  • Informationen einholen (Energiesparhaus, Solarverein, Hausmeister,  Stadtwerke)
  • "Hingucker“ bauen (2009: Riesenschuh mit Schild: „Wir treten das Klima nicht mit Füßen!“;) - „Erforschen“ der eigenen Lebenswelt
  • Informationen und Gespräch mit einem Klimatologen der Universität Hannover
  • Energie- und Klimaverträge mit der Klasse
  • Zwei selbst geschriebene Theaterstücke: „Der Energiedieb“ und „Schon wieder so  ein Energiesparwettbewerb!“
  • Plakate erstellen, Plakatwettbewerb
  • Energiespar- und Klimatag

Der bisherige zeitliche und finanzielle Aufwand ist:

Der Aufwand ist zeitlich schwer einzugrenzen, wird aber sicherlich mehr als 100 Stunden betragen, allein schon deshalb, weil sich alle Klassen am Klima- und Umwelttag im Klassenverband zusätzlich drei Stunden mit dem Thema beschäftigen. Der Energiespar- und Klimaschutzgedanke soll ein wesentlicher Schwerpunkt im Schulleben werden – und bleiben! (Nachhaltigkeit).  Der zeitliche Aufwand ist auch deshalb so groß, weil dieses Projekt für einen längeren Zeitraum geplant ist, und es für unsere rund 70 SchülerInnen nur mit großer Hilfe und Unterstützung möglich ist, eigenständige Projektideen zu verwirklichen und Neues zu erlernen. Die Hilfe einer Lehrerin/eines Lehrers ist oft zwingend. Der finanzielle Aufwand hingegen ist gering (Farben/Leisten/ Experimentiermaterial) und liegt bei etwa 200 Euro.

Mit unserem Projekt haben wir folgendes erreicht:

  • Es waren überdurchschnittlich viele Schüler motiviert.
  • Die Energieberater kontrollieren regelmäßig die Klassen (Licht/Fenster/Tür); die SchülerInnen sind motiviert, Punkte zu erhalten, um ein Energiefrühstück zu gewinnen.
  • Beide Theaterstücke waren ein Erfolg, weil fast jede Klasse in kleinen Spielszenen mitspielen konnte, besonders auch die jüngeren Schüler, die auf diese Art sicherlich erfahren haben, wie wichtig es ist, Energie zu sparen.
  • Das Gespräch mit dem Klimatologen der Universität Hannover war ein Glücksfall, zumal dieser es verstanden hat, Zusammenhänge einfach und anschaulich zu erklären. Es wurde noch einige Tage danach davon gesprochen.
  • Ein uneingeschränkter Erfolg ist das Energiesparfahrrad, das von allen Schülern begeistert benutzt wurde, um selbst zu erfahren, welcher Aufwand notwendig ist, um Energie zu erzeugen.
  • Der Klima-, Energie- und Umwelttag war keine lästige Pflichtveranstaltung, sondern besonders durch die vielen Experimente, die die SchülerInnen eigenständig durchführen konnten, ein großer allgemeiner Erfolg. Das Wissen der Schüler war teilweise so erstaunlich, dass die Lehrer die Leistungen der Schüler mit einem Sonderapplaus beklatschten. Beachtens- und besonders erwähnenswert die Gruppenarbeit der unteren Klassen und der Vortrag ihrer Ergebnisse (Thema: Wie geht es Kindern auf der Welt, die unter klimatischen Bedingungen leiden?).
  • Der Schuh, der in der Schule steht, ist sichtbares Zeichen aller Aktivitäten und erinnert immer wieder an die selbst gesteckten Ziele. Ebenfalls gehen die SchülerInnen an den von ihnen erstellten Plakaten täglich vorbei und zeigen mit Stolz auf ihre Ergebnisse.
  • Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Programmpunkte auch durchgeführt wurden und der Energiespargedanke in unserer Schule präsent ist und durchaus das Zusammenleben positiv beeinflusst (= gemeinsam können wir schon etwas schaffen/bewirken).

Und so geht`s weiter:

Dieses Projekt setzt schon begonnene Maßnahmen fort, denn „Das Klima macht keine Pause!“ (Satz aus unserem Theaterstück) So werden auch diese Ansätze/Ideen/Ergebnisse fortgesetzt werden, zumal auch die Schulkonferenz diese Gedanken aufgenommen und im Schul- und Lehrplan festgeschrieben hat. Ein fester Plan, eine feste Vorgehensweise gibt es noch nicht, aber für unsere Schulform bietet es sich besonders an, auch Dinge mehrfach zu wiederholen, die wir jetzt gemacht haben, um die Ergebnisse zu festigen.

Im Schuljahr 2009/2010 sind und waren aktive Energiesparmaßnahmen schwer möglich, da es umfangreiche Baumaßnahmen gab, die das Schulleben massiv beeinträchtigten. Bis in den Winter hinein weit offene Türen, fehlende Räumlichkeiten, wechselnde Unterrichtsräume – all das war nicht gerade förderlich. Dennoch wurde ein Minimalprogramm aufrechterhalten. Da aber der Umweltgedanke Bestandteil unserer „Schulverfassung“ ist, planen wir neue Initiativen und Aktionen.