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Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg (Niedersachsen)

Hallo, wir sind die SchülerInnen des Wilhelm-Raabe-Gymnasiums in Lüneburg und zwischen 16 und 19 Jahre alt. Mit den Stromeinspeisungen unserer selbstgebauten 11,5 kW-PV-Anlage unterstützen wir unsere Partnerschule in Tansania. Wir sorgen für die Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten vor Ort und führen Workshops zur Solarenergienutzung durch.

Folgende Ziele möchten wir mit unserem Projekt erreichen:

Wir helfen unseren Partnern in Tansania bei ihrem Wunsch, ihre Schule zur Internatsschule zu erweitern. Wir wollen damit Jugendlichen aus den ländlichen Regionen Tansanias die Möglichkeit für einen weiterführenden Schulbesuch geben. Außerdem bauen wir mit den SchülerInnen Solarlampen zusammen und führen dazu Workshops durch. Wir finanzieren dies mit unseren Solarstromerlösen. Wir möchten damit einen Beitrag leisten, die Gerechtigkeitslücke zwischen den Ländern des Nordens und des Südens zu verkleinern.

Um unsere Ziele zu erreichen, gehen wir folgende Wege:

Wir besuchen unsere Partnerschule (2007, 2010) und ermöglichen Gegenbesuche unserer Partner (2008). So findet gegenseitiges Lernen statt. Während die Partner bei uns den Aufbau regenerativer Stromerzeugung und Aktivitäten zur CO2-Vermeidung kennenlernen, öffnet sich unser Blick für Leben und Denken in einer ganz anderen Kultur. Unsere Solarprojekte vor Ort beginnen wir behutsam mit dem Bau (und anschließendem Verleih) von Solarlampen, die herkömmliche Kerosinlampen ersetzen. Die Leihgebühr erhält die Schule in Tansania.

Der bisherige zeitliche und finanzielle Aufwand ist:

71.000 Euro für die in acht Jahren erbaute 11,52 kW-Solaranlage mit Großdisplay. Den finanziellen Aufwand haben wir selbst finanziert durch Preisgewinne, Energiesparen, Sponsorenläufe, Solarstromerlöse und Unterstützer. Dazu 36.000 Euro für unsere Partnerschule. Zeitaufwand: Schüler: etwa 2 Stunden pro Woche, Lehrer: etwa 7 Stunden pro Woche.

Mit unserem Projekt haben wir folgendes erreicht:

33 Prozent nachweisliche Reduktion (klimabereinigt) jährlich bei Beheizung, ab 1997 bis jetzt. Entspricht 100 Tonnen CO2-Vermeidung jährlich. Nachweis: 14 amtliche Energieberichte. Fifty/Fifty-Modell: Von uns 1995 initiiert, ab 1996 mit unserer Schule als Modellschule. Jährliche Rückzahlung: ca. 6.800 Euro, diese fließen dem pädagogischen Etat zu. 20% solare Deckungsrate durch unsere PV-Anlage und konsequentes Effizienzprogramm! Wir erfüllen die Vorgaben d. Rio-Konferenz 1992 (20% CO2-Red. bis 2005, bez. auf Niveau v. 1990) seit langem!

Und so geht`s weiter:

Der Schwerpunkt der Aktivitäten ist nun die Schulpartnerschaft mit Tansania, da unser Flachdach total mit Modulen voll gestellt ist (keine Vergrößerung mehr möglich). Ziel: Unseren Partnern langfristig ebenfalls eine umweltfreundliche Stromversorgung zu ermöglichen, da die Schule noch kaum elektrifiziert ist. Die Installation einer PV-Inselanlage ist ein langfristiges Ziel. Dabei sollen die SchülerInnen zugleich in Solartechnik ausgebildet werden. Vorbereitend: Workshop, Zusammenbau von Solarlampen.