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Gymnasium Gröbenzell (Bayern)

Hallo zusammen! Wir sind 17 und 18 Jahre alt und haben unter dem Slogan „Leidest Du auch unter Verschwendungssucht?” verschiedene kreative Marketing-Ideen für den Klimaschutz entwickelt und umgesetzt. Unter anderem haben wir Werbespots gedreht und unsere Schultoiletten zu Kühlschränken umgestaltet. In unserer Aktionswoche haben wir die ganze Schule zum Mitmachen animiert.

„Leidest Du auch unter Verschwendungssucht?”

Mit diesem Slogan haben wir versucht, auf unser Projekt aufmerksam zu machen. Das Ziel: mit ungewöhnlichen, verwirrenden und lustigen Aktionen Aufmerksamkeit zu gewinnen. So wurden die Schülertoiletten zu Elektrogeräten umgestaltet, z.B. zu Kühlschränken. Schüler outeten sich selbst als Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Die anonymen Verschwender”, produzierten einen eigenen Film über Verschwendungssucht und riefen zu einem großen Wettbewerb auf!

Die Umsetzungsphase


Im Juli 2011 haben wir die Ideen umgesetzt: Eine Aktionswoche mit verschiedenen ungewöhnlichen Aktivitäten sorgte in der Schule für Gesprächsstoff. Ein Kurzfilm wurde zweimal in der Pause vorgeführt. Toiletten wurden zu Kühlschränken umgestaltet, um so Informationen über Energieverbrauch und Einsparmöglichkeiten zu vermitteln. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe „Die anonymen Verschwender” trugen T-Shirts mit unserem Logo und kreativen Sprüchen – und vieles mehr.

Schließlich wurde ein Wettbewerb ausgerufen: die Schüler des Gymnasiums sollten sich überlegen, wie man gegen Verschwendungssucht vorgehen könnte. Beim Sommerfest wurden die Gewinner gekürt.

Hier kannst Du den Gewinner unseres Wettbewerbs sehen, der ein Video über Energiesparmaßnahmen im Haushalt gedreht hat: zum Video.

Die Wirkung


Für unseren Wettbewerb gingen bei uns 50 Einsendungen ein, darunter: Plakate, Powerpoint-Präsentationen, selbst gebastelte Bücher, Zeichnungen, Gedichte und mehrere Filme. Die Ergebnisse und das Projekt haben wir auf unserem Sommerfest, bei einer Lehrerfortbildung der FOS/BOS Fürstenfeldbruck und beim Management-Meeting des EU-Projekts „A++” bzw. „SHEEP” in Athen (Mai 2011) vor Vertretern aus vier verschiedenen Ländern vorgestellt. Im April 2012 soll das Projekt noch einmal bei einem Meeting in Vicenza vorgestellt werden.
Der Aufwand

In den Schuljahren 2010/2011 und 2011/2012 haben wir jeweils im 1. Halbjahr durchgehend zwei Schulstunden pro Woche aufgewendet. Die Vor- und Nachbereitungszeit für die Lehrkraft (Organisation, Gespräche etc.) ist nicht bezifferbar. Der finanzielle Aufwand beläuft sich auf ca. 500 Euro für Ausgaben für Material sowie für die Aktionen (Banner, Flyer, T-Shirts, Pressspanplatten, Gewinne für den Wettbewerb).
Die kreative Leistung

Wir verkaufen ein eigentlich ziemlich „uncooles” Thema auf ungewöhnliche Weise, so dass sich Schüler gerne damit beschäftigen. Besonders kreativ waren die umgestalteten Toiletten: Die Schüler saßen in einem Kühlschrank und blickten, während sie auf der Toilette saßen, auf die Innenseite des Gerätes als wären sie ein Teil davon. So haben wir Informationen interessant vermitteln und sie sind sicherlich allen im Gedächtnis geblieben.
Aufmerksamkeit für uns

Das Projekt wird auf der Schul-Homepage vorgestellt. Wir arbeiten mit dem Verein ZIEL21 e.V. und der FOS/BOS Fürstenfeldbruck zusammen. Gemeinsam haben wir beim EU-Projekt „A++” bzw. „SHEEP” mitgemacht. Unser Projekt wurde auf Konferenzen, internationalen Meetings und Lehrerfortbildungen sowie im Jahrbuch des Gymnasiums vorgestellt. Auch die Süddeutsche Zeitung berichtete über uns und wir wurden am Stand von ZIEL21 e.V. auf den Energietagen in Fürstenfeldbruck vorgestellt.
Was folgt

Wir haben ein weiteres Projektseminar organisiert, das seit September 2011 läuft und das Ziel hat, die Bewusstseinsbildung aus dem ersten Projekt mit grafischen Mitteln zu unterstützen (Kommunikations- und Webdesign). Das Seminar geht über 1,5 Jahre. Die Leitung übernahm die Kunstlehrerin Frau Grünauer.

Unsere Arbeitsgruppe „Die Umweltbeauftragten”, ein Wahlkurs für SchülerInnen der Klassen 5-10, erarbeitet weitere Aktionen, z.B. Handy-Sammelaktionen zum Recycling alter Handys. Außerdem setzen wir das beim Wettbewerb eingereichte Material im Unterricht ein, z.B. zeigen wir selbst gedrehte Filme oder lassen die Schüler Memory spielen.

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